AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Erik Placzek („Placzek -fotografie“)

I. Allgemeines

1. Die nachfolgenden AGB gelten für alle dem Fotografen (Erik Placzek) erteilten Aufträge. Sie gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht schriftlich vor Vertragsabschluss widersprochen wird. Änderungen der AGB werden dem Auftraggeber bei Folgeaufträgen zur Kenntnis gebracht.
2. Gegenstand der Tätigkeit des Fotografen, ist die Herstellung von Lichtbildern. Lichtbilder sind alle vom Fotografen hergestellten Foto-/Bildprodukte, gleich in welcher technischen Form sie erstellt wurden oder vorliegen. (Negative, Dia-Positive, Papierbilder, Still-Videos, elektronische Stehbilder in digitalisierter Form, Videos, Foto-/Bild-/Datendateien usw.)
3. AGB des Auftraggebers haben keine automatische Bindung für den Fotografen, sofern eine solche Bindung von den Beteiligten nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

II. Urheber- und Nutzungsrecht

 1. Dem Fotografen steht das Urheberrecht an den von ihm hergestellten Lichtbildern nach Maßgabe des Urheberrechtsgesetzes zu.
2. Der Fotograf überträgt jeweils nur das einfache Nutzungsrecht an seinen Werken, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes schriftlich vereinbart wurde.
3. Der Besteller eines Lichtbildes hat kein Recht, dieses zu vervielfältigen, zu verbreiten oder in sonstiger Weise zu verwerten, es sei denn, der Fotograf hätte ihm eine weitergehende Nutzung erlaubt.
4. Bei der Verwertung der Lichtbilder ist der Fotograf, sofern nichts anderes vereinbart wurde, als Urheber des Lichtbildes zu nennen. Ist der Nutzungsberechtigte damit nicht einverstanden, darf eine Verwertung in jeglicher Form nicht stattfinden. Wird die Pflicht zur Namensnennung des Fotografen bei der Bildveröffentlichung verletzt, ist der Fotograf berechtigt, eine Vertragsstrafe von mind. 200 € je Lichtbild zu verlangen. Die Geltendmachung weitergehender Schadenersatzansprüche bleibt hiervon unberührt.
5. Die Originale der Lichtbilder verbleiben beim Fotografen. Die Herausgabe der Ursprungsdateien an den Besteller ist vergütungspflichtig und erfolgt nur aufgrund einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung.

III. Weitere Nutzungsrechte

1. Die vom Fotografen im Rahmen des Vertragsverhältnisses angefertigten Lichtbilder sind grundsätzlich nur für den eigenen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt. Die Lichtbilder können frei und kostenlos für persönliche Zwecke des Auftraggebers in unveränderter Form verwendet werden. (z.B.: Eigenwerbung, eigener Internet- oder Intranetauftritt, Werbeflyer, , Fotobücher (Papier-/Digitalformat) u.ä.). 
2. Die Weitergabe der Nutzungsrechte durch den Nutzungsberechtigten bedarf der schriftlichen Genehmigung des Fotografen, wenn diese nicht bereits anderweitig schriftlich gesondert vereinbart wurden.
3. Die Nutzungsrechte gehen erst über nach vollständiger Bezahlung des Honorars an den Fotografen.
4. Die Verbreitung von Lichtbildern des Fotografen im Internet und in Intranets, in Online-Datenbanken, in elektronischen Archiven oder sonstigen Medien, die nicht nur für den internen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt sind, auf Diskette, CD-ROM oder ähnlichen Datenträgern, ist nur aufgrund einer besonderen schriftlichen Vereinbarung zwischen dem Fotografen und dem Auftraggeber gestattet.
5. Die Weitergabe der Lichtbilder im Internet und in Intranets und auf Datenträgern und Geräten, die zur öffentlichen Wiedergabe auf Bildschirmen oder zur Herstellung von Soft- und Hardcopies geeignet sind, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Fotografen.
6. Die Vervielfältigung und Verbreitung von Bearbeitungen, die der Fotograf auf elektronischem Wege hergestellt hat, bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Fotografen, wenn diese nicht anderweitig schriftlich gesondert vereinbart wurden.
7. Übermittelt der Fotograf dem Auftraggeber Datendateien oder Kontaktabzüge zur Lichtbildauswahl, so dürfen diese nur zum Zwecke der Lichtbildauswahl verwendet werden, eine Vervielfältigung ist nicht erlaubt. Etwaige Wasserzeichen oder sonstige Schutzmaßnahmen dürfen vom Auftraggeber nicht entfernt werden. Es werden keine Nutzungsrechte übertragen.
8. Die Verwendung der zur Auswahl der Lichtbilder überlassenen Datendateien, als Layout-, Skizzen- oder Arbeitsvorlage, auch für Präsentationen, stellt eine kostenpflichtige Nutzung dar und berechtigt den Fotografen ein Layouthonorar zu verlangen.
9. Dem Besteller ist die kommerzielle Verwertung, der Verkauf oder die Veröffentlichung in unseriösen Werken untersagt
10. Ein exklusives Nutzungsrecht kann über eine gesonderte schriftliche Vereinbarung, vergütungspflichtig erworben werden.

11. Der Auftraggeber überträgt dem Fotografen sämtliche zeitlich, räumlich oder inhaltliche, unbefristete und unwiderruflichen Rechte zur Eigenwerbungsnutzung (Musterfotos für Interessenten, Flyer, Werbung, auch in Internetauftritten u.ä.) ungeachtet der Übertragungs-, Speicher oder Darstellungstechnik. Hiervon ausgenommen ist die kommerzielle Verwertung, der Verkauf und/oder die Veröffentlichung in unseriösen und/oder pornographischen Werken.
12. Bei unberechtigter Nutzung, Veränderung, Umgestaltung oder Weitergabe eines Lichtbildes des Fotografen – unabhängig ob in herkömmlicher oder digitaler Art – ist der Fotograf berechtigt eine Vertragsstrafe in Höhe von mind. 500 € je Lichtbild und Einzelfall zu erheben. Die Geltendmachung weitergehender Schadensersatzansprüche bleiben hiervon unberührt.

IV. Vertragsabschluss

1. Ein Vertragsabschluss erfolgt durch beiderseitiger Unterschrift auf einer Fotoshooting-Vereinbarung/Vertrag oder mittels einer schriftlichen Bestellung, nach Abgabe eines Angebotes des Fotografen, oder einer Internetbestellung und einer jeweiligen Auftragsbestätigung durch den Fotografen (per Briefpost, FAX oder eMail).
2. Angebote des Fotografen, die auf einen Vertragsabschluss abzielen, haben eine Gültigkeit von 10 Tagen.
Kostenerhöhungen sind seitens des Fotografen nur anzuzeigen, wenn diese 15% des Angebotes überschreiten.
3. Angebote des Fotografen in Werbeanzeigen, Printmedien im Internet u.ä. sind stets freibleibend und unverbindlich. Maßgeblich ist die jeweilige Preisliste oder das individuelle Angebot zum Zeitpunkt der Auftrags-annahme/Vertragsabschlusses.

V. Vergütung, Eigentumsvorbehalt

1. Für die Herstellung der Lichtbilder wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale berechnet. Gesetzliche Mehrwertsteuer wird aufgrund der Kleinunternehmereigenschaft des Fotografen zur Zeit nicht erhoben. Nebenkosten (z.B.: Reise-, Verpflegungs-, Übernachtungskosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten, Studiomieten etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen und zu erstatten.
2. Die Preisgestaltung richtet sich nach der jeweils gültigen Preisliste, individuelle Abweichungen sind nach schriftlicher Vereinbarung möglich. Dies gilt auch für Bildbearbeitungsausführungen.
3 Das Honorar ist, sofern nichts anderes vereinbart, sofort nach erbrachter Fotoshooting-Leistung des Fotografen fällig. Für Hochzeits-/Event-/Reportagefotografie-Leistungen sind 30% (mindestens 100 €) des jeweils gebuchten Leistungsangebotes als Vorkasse zu entrichten. Buchungen von Outdoor- oder Onlocation-Fotoshootings sind mit 10% Anzahlung als Vorkasse zu entrichten. Erstreckt sich die Auftragserbringung über einen längeren Zeitraum, ist der Fotograf berechtigt Abschlagszahlungen für bereits erbrachte Leistungen zu verlangen.
4. Fällige Rechnungen sind innerhalb von 10 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Danach gerät der Auftraggeber in Verzug.
5. Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Lichtbilder Eigentum des Fotografen.
Ebenso wird das eingeräumte Nutzungsrecht erst nach vollständiger Bezahlung der Rechnung übertragen.
6. Zahlungsansprüche des Fotografen kann der Auftraggeber nur dann mit seinen Gegenforderungen verrechnen, wenn die betreffende Gegenforderung vom Fotografen schriftlich anerkannt wurden oder ein Vollstreckungsbescheid, oder ein Urteil zur Gegenforderung vorliegt.
7. Liefertermine für Lichtbilder sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich vom Fotografen schriftlich bestätigt worden sind. Der Fotograf haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. In der Regel wird ein Bearbeitungszeitraum bis zu 4 Wochen benötigt.

VI. Haftung

1. Bei Sach- und Rechtsmängeln stehen dem Auftraggeber die nach den gesetzlichen Bestimmungen vorgesehenen Rechte zu. Soweit der Fotograf seinerseits Gewährleistungsansprüche gegen Dritte hat, tritt er diese schon jetzt an den Auftraggeber ab.
2. Der Fotograf haftet für sich und seine Erfüllungsgehilfen nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Unberührt davon bleibt die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
3. Für Schäden an Aufnahmeobjekten, Vorlagen, Filmen, Displays, Layouts, Negativen oder Daten etc., die der Auftraggeber dem Fotografen überlassen hat, haftet der Fotograf – wenn nichts anderes vereinbart wurde – nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
4 . Der Fotograf verwahrt die Datendateien der Lichtbilder sorgfältig. Er ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, von ihm aufbewahrte Lichtbilder nach einem Jahr seit Beendigung des Auftrags zu vernichten. Vor der Vernichtung kann der Fotograf den Auftraggeber benachrichtigen und ihm die Lichtbilddateien zum Kauf anbieten. Hierzu besteht allerdings keine Verpflichtung.
5. Für Mängel, Schäden oder nur teilweise ausgeführte Arbeiten, die Aufgrund von unrichtigen oder falschen Angaben des Auftraggebers zurück geführt werden können, trifft den Fotografen keine Verantwortung.
6. Für Lieferverzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder Streiks u.ä. wird keine Haftung übernommen.

VII. Gewährleistung

1. Hat der Auftraggeber dem Fotografen keine ausdrücklichen schriftlichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Lichtbilder gegeben, so sind Reklamationen, bezüglich der Bildauffassung, Bildbearbeitung (Softwarenutzung/Ausführung, Farbumsetzung etc.), der Auswahl von Lichtbildern in Buchungspaketen, des Aufnahmeortes sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung, ausgeschlossen und dem Fotografen freigestellt. Der Auftraggeber kann auf Wunsch vor Vertragsabschluss Musterlichtbilder einsehen. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Der Fotograf behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.
2. Der Fotograf haftet für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder nicht. Insoweit wird der Besteller auf die Garantiebestimmungen des Herstellers der Lichtbildmaterialien verwiesen.
3. Mangelrügen müssen spätestens zwei Wochen nach Auftragsabwicklung beim Fotografen eingehen. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Leistung des Fotografen als mangelfrei erbracht.

VIII. Nebenpflichten

1. Bei Veranstaltungsaufträgen wie Hochzeiten, Firmen-/Vereinsevents u.ä. obliegt dem Auftraggeber die Einholung der im Einzelfall notwendigen Einwilligung Dritter bzw. die Veröffentlichungsgenehmigungen bei Museen, Sammlungen u.ä.. Veränderungen und Abweichungen sind schriftlich dem Fotografen anzuzeigen. Entsprechende Nutzungsberechtigungen sind vom Auftraggeber sicherzustellen. Der Auftraggeber ist verpflichtet die jeweilige Zustimmungserklärung dem Fotografen vor dessen Tätigkeitsaufnahme vorzulegen. Sollte der Fotograf wegen nicht ordnungsgemäßer Einholung oder des Ausbleibens der Erklärung auf Schadensersatz, oder in sonstiger Weise in Anspruch genommen werden, so hat ihn der Auftraggeber umgehend freizustellen, unabhängig davon, ob die Ansprüche begründet oder unbegründet sind.
2. Der Auftraggeber ist versichert, dass er an allen dem Fotografen übergebenen Vorlagen das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen, trägt der Auftraggeber.
3. Der Auftraggeber versichert, dass er dazu berechtigt ist, den Fotografen mit der elektronischen Bearbeitung fremder Lichtbilder zu beauftragen, wenn er einen solchen Auftrag erteilt. Er stellt den Fotografen von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen.
4. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Aufnahmeobjekte rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und unverzüglich nach der Aufnahme wieder abzuholen. Holt der Auftraggeber nach Aufforderung die Aufnahmeobjekte nicht spätestens nach zwei Werktagen ab, ist der Fotograf berechtigt, gegebenenfalls Lagerkosten zu berechnen oder bei Blockierung seiner Studioräume die Gegenstände auf Kosten des Auftraggebers auszulagern. Transport- und Lagerkosten gehen zu Lasten des Auftraggebers.
5. Bei Fotoshootings außerhalb der Studioräume des Fotografen oder bei Veranstaltungen ist dem Fotografen ein weisungsbefugter Ansprechpartner zu benennen.
6. Der Schutz zur körperlicher Unversehrtheit des Fotografen und seiner Erfüllungsgehilfen und dem Schutz der technischen Ausrüstung bei außerbetriebsstättlichen Fotoshootings obliegt dem Auftraggeber.

IX. Leistungsstörung, Ausfallhonorar, Lieferbedingungen

1. Überlässt der Fotograf dem Auftraggeber mehrere Lichtbilder zur Auswahl, hat der Auftraggeber die nicht ausgewählten Lichtbilder innerhalb einer Woche nach Zugang – wenn keine längere Zeit vereinbart wurde – auf eigene Kosten und Gefahr zurückzusenden. Für verlorene oder beschädigte Lichtbilder kann der Fotograf, sofern er den Verlust oder die Beschädigung nicht zu vertreten hat, Bezahlung verlangen.
2. Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene/vereinbarte Zeit aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, so erhöht sich das Honorar des Fotografen, sofern ein Pauschalpreis vereinbart war, entsprechend. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Fotograf auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass dem Fotografen kein Schaden entstanden ist. Bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Auftraggebers kann der Fotograf auch Schadensersatzansprüche geltend machen.
3. Die Auswahl des Übertagungsmedium in Art und Form trifft, sofern nichts gesondert schriftlich vereinbart wurde, der Fotograf.
4. Der Versand/Transport (auch Rücksendungen des Auttraggebers), erfolgt nach Wahl des Fotografen in Form und Art (Postversand, Internet-Download, Übergabe o.ä.), auf Gefahr und Rechnung des Auftraggebers, die Versandkosten des Fotografen werden in der jeweils gültigen Preisliste benannt oder individuell schriftlich vereinbart.
5. Für Leistungsausfall des Fotografen aus wichtigem Grund wie: Tod, Krankheit, technische Ausfälle, höhere Gewalt, Streik u.ä. wird keine Haftung übernommen, Geleistete Anzahlung werden in diesem Falle vollumfänglich zurückbezahlt. Der Fotograf wird versuchen unterstützend Ersatz zu beschaffen, der auf eigene Rechnung seine Leistung erbringen wird. Ein Anspruch auf Ersatzbeschaffung besteht für den Auftraggeber jedoch nicht.

6. Ausfallhonorare für vom Auftraggeber abgesagte und vom Fotograf bestätigte Bestellungen werden wie folgt berechnet:

60 Tage vor Ausführungstermin 30% 30 Tage vor Ausführungstermin 50% 15 Tage vor Ausführungstermin 75% 7 Tage vor Ausführungstermin 100%

7. Sofern nicht exakte Lichtbildanzahlen schriftlich vereinbart wurden, können je nach Auftragsart die Gesamtanzahlen der erstellten Lichtbilder variieren. Hochzeits-/Event-/Reportage-Fotoshooting-Aufträge beinhalten in der Regel mehrere hundert Lichtbilddateien, je nach Art des gebuchten Fotoshooting. Hierauf besteht jedoch kein Rechtsanspruch, da nur qualitativ hochwertige Lichtbilder zur Auslieferung kommen.

X. Datenschutz

1. Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

XI. Bildbearbeitung/Speicherung

1. Die Bearbeitung von Lichtbildern des Fotografen und ihre Vervielfältigung und Verbreitung, analog oder digital, bedarf der vorherigen Zustimmung des Fotografen, sofern dieses nicht bereits im jeweiligem Nutzungsrecht geregelt ist. Entsteht durch Foto-Composing, Montage oder sonstige elektronische Manipulation ein neues Werk, oder wird das Lichtbildmaterial durch fototechnische Bearbeitung so verändert das der Bezug zum Original verloren geht, ist dieses mit [M] zu kennzeichnen. Die Urheber der verwendeten Werke und der Urheber des neuen Werkes sind Miturheber im Sinne des UrhG.
2. Der Auftraggeber ist verpflichtet, Lichtbilder des Fotografen digital so zu speichern und zu kopieren, dass der Name des Fotografen mit den Bilddaten elektronisch verknüpft wird.
3. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die elektronische Verknüpfung so vorzunehmen, dass sie bei jeder Art von Datenübertragung, bei jeder Wiedergabe auf Bildschirmen, bei allen Arten von Projektionen, insbesondere bei jeder öffentlichen Wiedergabe, erhalten bleibt und der Fotograf als Urheber der Bilder klar und eindeutig identifizierbar ist.
4. Werden Lichtbilddateien in ihrer originalen Bildgröße verändert, müssen die Dateinamen der Dateikopien durch ein [G] gekennzeichnet werden. Darüber hinaus gehende Änderungen sind entsprechend schriftlich zu vereinbaren.

XII. Ausgabeformat von Lichtbildern

1. Sofern nichts anderes schriftlich vereinbart oder explizit angeboten wurde, erfolgt die Auslieferung der Lichtbilder im JPG-Datei-/Bildformat mit 100% Qualität, dem sRGB Farbraum und einer Auflösung von 300dpi (Pixel/Zoll) in voller Kamera-/Bearbeitungs-Auflösung.
2. Die Bezeichnung max. Kamera-/Bearbeitungs-Auflösung beschreibt, dass das verwendete Lichtbildmaterial von der jeweilig zur Verwendung kommenden Kameraausrüstung abhängig ist, durch Beschnitt/Bearbeitung o.ä. auch abweichen kann. In der Regel werden dies ca. 10MP (Megapixel) sein, hierauf besteht jedoch kein Rechtsanspruch des Auftraggebers und kann auch nicht als Mangel geltend gemacht werden.
3. Das maximale Druck- oder Ausbelichtungsergebnis hinsichtlich einer maximalen Nutzgröße fällt nicht in den Verantwortungsbereich des Fotografen, da dies von technischen Parametern der Ausgabegeräte abhängig ist.
4. Freiwillige Änderungen/Zugaben des Fotografen bezüglich größerer Pixelmasse, Bildbearbeitungen o.ä., werden ohne Präjudiz für die Zukunft gewährt und können nicht als Anspruch für den gesamten beauftragten Datenbestand eingefordert werden.
5. Rohdatenformate wie Adobe-DNG oder das jeweilige Kameraformat, sofern dieses technisch zur Verfügung steht, werden nur nach gesonderter vergütungspflichtiger schriftlicher Vereinbarung und abhängig zur Angebotsart, zur Verfügung gestellt.

XIII. Schlussbestimmungen

1. Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Fotografen, wenn der Vertragspartner nicht Verbraucher ist. Sind beide Vertragsparteien Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich rechtliches Sondervermögen, so ist der Geschäftssitz des Fotografen als Gerichtsstand vereinbart.

XIV. Salvatorische Klausel

1. Soweit Bestimmungen der oben aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ganz oder teilweise unwirksam sind oder werden, sind die übrigen Bestimmungen weiterhin wirksam. Die unwirksame Bestimmung wird durch die gesetzliche Regelung ersetzt.